Hermann Homann


* 11.01.1899 Warendorf
+ 04.06.1985 Münster

Lehrer Freier Schriftsteller


Hermann Homann

geb. am 11. Januar 1899 in Warendorf als Sohn eines Setzers, die Familie zieht 1903 nach Münster, ab 1913 besucht er die Präparandenanstalt im Stift Langenhorst, Amt Horstmar, 1915 wird er Marinefreiwilliger, 1918 besteht er die Externen-Abschlußprüfung der Präparande, besucht dann das Lehrerseminar in Warendorf, er findet nach Abschluss 1920 zunächst keine Anstellung und wird Gelegenheitsarbeiter, tritt der KPD bei und engagiert sich insbesondere in der Sozialistischen Arbeiter-Jugend (StAJ) sowie der Wandervogelbewegung, 1923 wird er Volksschullehrer in Ahlen, 1927 an einer konfessionsfreien Schule in Gladbeck, 1933 wird er aus dem Schuldienst entlassen, von 1933 bis 1936 wohnt er mit seiner Familie auf dem Schultenhof Haus Wischhaus in Ostbevern, durch seine Arbeit im Laienspiel macht er sich einen Namen, wird schließlich für das Volksbildungswerk "Kraft durch Freude" und die Erwachsenenbildung in Münster herangezogen, 1939 Militärdienst, nach schwerer Erkrankung wird er zur Wehrbetreuung nach Wangerooge abgeordert, später im Gau Westfalen-Nord, nach dem Krieg ist er wieder Volksschullehrer in Meinberg, von 1946 bis 1948 geht er als Redakteur zum NWDR nach Hamburg (Schulfunk), ab 1949 ist er als Lehrer in Meinberg, zuletzt als Konrektor, tätig, 1960 Pensionierung, danach in Münster Freier Schriftsteller; er stirbt hier am 4. Juni 1985.

1976 Rottendorf-Preis für Verdienste um die ndt. Sprache
1958 Bundesfilmpreis und Kulturfilmpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
1979 Rathaustaler der Stadt Münster.

Langjähriges Mitglied der Westfäolsken Spraokstiie des Westfälischen Heimatbundes.
Leiter des Plattdütschen Schriewerkring für Westfalen von 1964 bis 1969.

NA,97; LnA; LwA
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35 Werk(e) in Niederdeutsch (nach Erscheinungsjahr)

Niederdeutsche Werke nach Titel geordnet 〉〉

Eintrag 1 - 20 (von 35 gesamt)


De gestuohlene Pastor 〉〉 : Weihnachtshörspiel
Münster: Landwirtschaftsverl., 2006

Jedereene hät sine Tiet 〉〉 : Zehn plattdeutsche Hörspiele und Bühnenstücke
Münster: Coppenrath, 1979

De gestuohlene Pastor 〉〉 : Weihnachtliches Hörspiel; [in plattdt. Sprache, nach e. Erzählung von Heinrich Luhmann]
Münster: FONO Schallplattenges., 1976

Übers.
Dat Horoskop 〉〉 : En lustig Spiell in drei Uptöge
Verden/Aller: Mahnke, 1974

Dat leste Foerl 〉〉 : En Spiell füör´t Erntefest
Warendorf: Wulf, 1971

Lünken sünd ok Minschen 〉〉 : Een Stück Familienleben in dree Uptög
Verden/Aller: Mahnke, 1971

De Katuffelkuorm 〉〉 : Ein Volksschwank in drei Aufzügen. Nach einem saarländischen Schwank frei bearbeitet
Warendorf: Wulf, 1971

Übers.
Verdreihte Verwandschopp 〉〉 : Een lustig Spiell in drei Uptöge
Verden: Mahnke, 1970

Lüninge sind auk Mensken 〉〉 : En Stück Familjenliäben in drei Uptöge
Verden: Mahnke, 1970

Übers.
Dat Dokterbook 〉〉 : Schwank in drei Uptöge
Verden/Aller: Mahnke, 1969

Übers.
Möllmanns krieget Fernsehen 〉〉 : Lustspiel in drei Akten
Verden/Aller: Mahnke, 1967

Übers.
We hät, de hät 〉〉 : En lustig Spiell in drei Uptöge
Verden: Mahnke, 1967

Übers.
Tante Frieda 〉〉 : En lustig Spiell in dree Uptöge
Verden/Aller: Mahnke, 1966

Übers.
Mine Tante - dine Tante 〉〉 : En lustig Spiell
Verden: Mahnke, 1964

Jedereene hät sine Tiet 〉〉 : En ernsthaftig Spiell
Vedrden (Aller): Mahnke, 1963

Übers.
Quaterie int Treppenhus 〉〉 : Lustspiel in vier Akten
Verden/Aller: Mahnke, 1963

Frien is kin Piärkaup 〉〉 : Buernschwank in eenen Akt
Verden: Mahnke, 1963

Übers.
Hannes Flachs 〉〉 : Komödie in drei Aufzügen
Verden: Mahnke, 1963

Dat Liäben geiht wieder 〉〉 : Ein heiter-besinnliches Freilichtspiel in vier Akten
Verden: Mahnke, 1962

De Wilddeiw 〉〉 : Drama in drei Akten
Verden/Aller: Mahnke, 1961


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