Jürgen Borchert


* 25.05.1941 Perleberg
+ 01.03.2000 Schwerin

Bibliothekar Freier Schriftsteller


Jürgen Borchert

geb. am 25. Mai 1941 in Perleberg, Westprignitz, als Sohn eines Kaufmanns, er wächst hier auf, beginnt 1955 hier eine Fotografenlehre und arbeitet ab 1958 als Fotograf in Perleberg, 1959 macht er nebenberuflich an der Volkshochschule das Abitur, ab 1963 ist er Gleisbauarbeiter in Spremberg, besucht von 1965 bis 1969 die Bibliothekarschule Leipzig, teils im Fernstudium, ist ab 1965 Bibliothekar in Perleberg, Leiter der Kreisbibliothek Perleberg und 1979 Leiter des Kabinetts für mecklenburgische Literaturtraditionen an der Landesbibliothek Schwerin, arbeitet nach 1980 als freier Schriftsteller und Publizist in Schwerin; er stirbt hier am 1. März 2000 durch Suizid.

1980 Fritz-Reuter-Kunstpreis des Bezirkes Schwerin
1987 Fritz-Reuter-Kunstpreis des Bezirkes Schwerin
1992 Johannes-Gillhoff-Preis

Borchert veröffentlicht rund 30 Bücher und mehr als 300 Aufsätze mit oft feuilletonistischen Texten, zumeist zum Thema Mecklenburgs Kulturgeschichte und Biographien berühmter Mecklenburger

Nachlass: Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern

LnA
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Sekundärliteratur (Sammeleintrag) 〉〉


5 Werk(e) in Niederdeutsch (nach Erscheinungsjahr)

Hrsg.
In'n Duurnbusch fläut't de Nachtigall 〉〉 : Plattdütsch' Riemels un Vertellers aus den "Mecklenburgischen Monatsheften" 1925-1930
Rostock: Hinstorff, 2000

Hrsg.
Wo bunt dat Läben fläuten kann 〉〉 : Geschichten in niederdeutscher Mundart ; im Nachklang John Brinckmanns und Fritz Reuters
Rostock: Altstadt-Verl., 1999

Ut mien'n Malerleben 〉〉
3. Aufl.. Rostock: Hinstorff, 1990

Ut mien'n Malerleben 〉〉
2. Aufl.. Rostock: Hinstorff, 1988

Ut mien'n Malerleben 〉〉
1. Aufl.. Rostock: Hinstorff, 1986