Johannes Gillhoff
* 24.5.1861 Glaisin
+ 16.1.1930 Parchim
Lehrer
geb. am 24.5.1861 in Glaisin/Mecklenburg als Sohn des Lehrers Gottlieb Gillhoff und Helmine, geb. Martens, arbeitet nach dem Besuch der Präparandenanstalt 1876 als Lehrer in Tewswoos, Spornitz und Parchim, absolviert 1881 das Lehrerseminar in Neukloster und 1896 das Lehrerexamen in Schwerin, legt drei Jahre später die Rektoratsprüfung ab und arbeitet in Merseburg, Erfurt, Halberstadt und Genthin, widmet sich volkskundlichen Sammlungen, korrespondiert mit Richard Wossidlo und unternimmt Reisen durch Deutschland, die Schweiz, Italien, Norwegen und Dänemark; kehrt 1924 für den Ruhestand zurück nach Mecklenburg und lebt in Ludwigslust, stirbt am 16.1.1930 in Parchim.
Grab: Friedhof Ludwigslust
Denkmäler, Benennungen: Gillhoff in der Datenbank „Niederdeutsche Literaturorte“; Johannes-Gillhoff-Literaturpreis, Johannes Gillhoff Gesellschaft
mehr: 2,93 GND
1 Werk(e) in Niederdeutsch (nach Erscheinungsjahr)
Berlin: Verl. d. Tägl. Rundschau, 1917
2 Werk(e) über Niederdeutsch (nach Erscheinungsjahr)
Sprachliches aus Reuters Stromtid (Breiw upnemen, Pütt)
in: Korrespondenzblatt des Vereins für Niederdeutsche Sprachforschung, 1898, 20, S. 40.
Das mecklenburgische Volksrätsel 〉〉 : gesammelt, eingeleitet und mit den Varianten hrsg. von Johannes Gillhoff
Parchim: H. Wehdemann’s Buchhandlung , 1892