Otto Lohle: Tönne Speckmann: Luegen un anner Waorhaiten

(Thema des Tages vom 31.05.2022)



Erlebtes, Gehörtes, Erstunkenes und Erlogenes aus dem Münsterland
in 23 Geschichten auf Platdüütsk

„Plattdeutsch lebt!“ Allen Unkenrufen zum Trotze hält sich diese „sonderbare“ und erfrischende Mundart, auch wenn sie bisweilen als überholt gilt und nicht mehr so ganz in unsere schnelllebige Zeit zu passen scheint. Die 23 wahren, halbwahren und unwahren Kurzgeschichten dieses Bändchens aus den Tiefen und hintersten Ecken des Münsterlandes sollen als bescheidener Beitrag verstanden werden, den Leserinnen und Lesern die Lebendigkeit dieser Sprache näher zu bringen: mal ironisch, mal humorvoll, auf jeden Fall aber immer „nah dran“ am Leben im Münsterland.

„Plat liäwt!“ Faken daudsägt hölt sik düsse „sunnerbaore“ un friskmakende Spraok, auk wan se nu äs üöwerhaalt gellen döt un nich mäer so rächt in usse kuortliäwige Tied to passen schint. De 23 waoren, halwwaoren un nich waoren kuorten Vötälsels van düt Bööksken uut de Daipten un ächtersten Höke van dat Mönsterland süëlt äs genööglicken Bidrag vöstaon wäern, dän Liäser dat Labennige van düsse Spraok naiger to brängen: maol spiëtsk, maol gnöchelsk, up jerren Fal aower ümmer „naige dran“ an’t Liäwen in’t Mönsterland.
(Verlagsangaben)
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