Sophie Kloerss, Ulrike Stern (Hrsg.): Hein Hannemann

(Thema des Tages vom 04.03.2021)



Läuschen von de Waterkant

„wenn Hein in Rostock Langwiel har, fohrte hei nåmeddachs mit de gaude olle „Phönix‟ runner nå Warnemünn tau sien‘n Grotvadding, de sien Hus vörn an denn Strom har, mit ‘n Utkiek œwer Strom un See. Dor leech Hein in sien Boot up dat Wåter, schnackte mit de Schippers un Fischers, buuchte mit de Warnemünner Jungens Festungen in denn witten Seesand an denn Strand un leet sien Schipp, dat hei sülfst schnitzt un uptåkelt har, von de Muling runner in de Warnow schwemmen. Odder hei dreef sik ein bäten up de Seewischen un in Diedrichshagen un Elmenhorst rümmer, wat Dörper dicht bi wieren. Dor hålte hei sik de Taschen vull Plummen un Äppels un wier an de Seekant bekannt as in Rostock an‘n Strom.‟ Mihr as twintig Lüd ut Nuurdüütschland hebben in‘t Plattdüütsche œwerdrågen, wat de Frechdachs Hein mit siene Frünn‘ Joochen un Fritz un sienen Hund Rüpel in Rostock un Warnemünn, åwer ok in Bützow, Doberan, de Rostocker Heid un up de wille See bilääft. Un all hebben Hein up sienen Wech von ein‘n lütten Purks tau ein‘n groten Schippsjung in‘t Hart schlåten."
(Quelle: Verlagsangaben)

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